BEST WESTERN Grand Hotel Royal
Viareggio 4 Sterne Hotel

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Viareggio und die Toskana - BEST WESTERN Grand Hotel Royal Viareggio

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Übersicht Hotel Royal Viareggio 4 Sterne

 

Bekannt durch die berühmte Riviera vor dem Hintergrund der wunderschönen Apuanischen Alpen erstreckt sich Viareggio mit 20 km langen Stränden vom See Massaciuccoli bis zum Ufer des Cinquale.
Im Inland dagegen bietet die Berg- und Hügellandschaft viel Abwechslung außer für Bergsteiger, Freeclimber und Höhlenforscher auch zum Trekking bis zu den hoch gelegenen Berghütten.



Die Stadt Viareggio liegt in der Provinz von Lucca an der nördlichen Toskanaküste. Die Stadt hat 61.000 Einwohner und ist für ihren Karneval mit dem Umzug entlang der Strandpromenade bekannt. Doch Viareggio ist noch mehr: ein aktiver Gewerbe- und Industriestandort und bekannt für Fischerei und Blumenanbau.



GESCHICHTLICHES

Der Ursprung Viareggios war ein im Jahr 1172 von den gegen Pisa zusammengeschlossenen Städten Lucca und Genua am Meeresufer zum Schutz der Küste und des Umlands erbautes Kastell. Diese große und imposante Burg wurde „Castrum de Via Regia“ genannt und wurde tatsächlich am Ende der zu Ehren Kaiser Friedrich Barbarossas benannten Straße, Via Regia zur Verbindung zwischen der Festung und dem Umland errichtet. Mehrere Jahrhunderte später, 1822 ließ Napoleons Schwester, Paolina Bonaparte Borghese eine hübsche Villa direkt am Meer errichten, in der sie sich in den letzten Jahren ihres Lebens aufhielt.


Zu dieser Zeit begann eine neuen Ära für Viareggio, die mit dem neuen Brauch der Badeferien verbunden war: mit seinen schönen Stränden, der idealen geographischen Lage und der Gastlichkeit seiner Einwohner bereitete sich die Stadt darauf vor, ein renommiertes Seebad zu werden. 1828 wurden die ersten Badeanstalten erbaut: Nereo für die Herren und Dori für die Damen, da die Moral zu jener Zeit ein gemeinsames Baden nicht gestattete. Um 1860 entstanden imposante Badeanstalten als Pfahlbauten: Die Bäder Nettuno, Balena, Felice, Oceano und viele andere vom Kanal bis zur Piazza Mazzini


Zu Beginn des 20. Jh.s war die Stadt die „Perle des Tyrrhenischen Meers“, ein in ganz Europa bekannter mondäner kultureller und touristischer Ort mit seiner besonderen Architektur, einer Mischung aus eklektischen und Jugendstilelementen. Während des Zweiten Weltkriegs wurden bei heftigen Bombenangriffe ganze Stadtviertel zerstört mit Hunderten von Toten unter den Einwohnern; nach Einkehr des Friedens erholte Viareggio sich trotz der unermesslichen Verluste schnell und Häuser, Hotels und Badeeinrichtungen wurden wieder aufgebaut.
Heute hat sich die Stadt erheblich vergrößert und zählt über 60.000 Einwohner. Der nicht nur im Sommer lebhafte Ferienort ist auf der ganzen Welt durch seinen traditionellen Karneval bekannt. Das Gewerbegebiet mit ansehnlichen Industrie- und Handwerksbetrieben ist vor allem im Schiffsbau tätig.


Wichtig ist auch die Fischerei mit einer gut ausgestatten Flotte im Fischerhafen, wo auch Sport- und Freizeitboote anlegen, sowie der Blumenanbau mit großem Export von Schnittblumen.
Anfang des 20. Jh.s ist der renommierteste Teil Viareggios die Strandpromenade, an der neue Hotels und Restaurants erbaut werden. Modell ist dabei die typische Architektur der Mittelmeerküste, die mit Aussichtstürmchen die Landschaft dominiert und bei der glatte Wände mit dem historisierenden Bossenwerk kontrastieren. Die traditionelle Formensprache ohne die kanonische Symmetrie wird wieder aufgenommen, dicht aneinander liegende Fenstern und kleine Balkons lassen die Funktion als Hotel erkennbar werden.
 

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